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18. Mai 2018

Functional Training

Hallo Ihr Lieben,

wir waren mal wieder auf Fortbildung dieses Mal im Bereich des funktionellen Trainings/ Bootcamp. Das Ausbildungsinstitut war, trotz der damaligen Pleite, erneut AHAB.

Gerne möchten wir Euch kleine Einblicke geben, was es mit funktionellem Training auf sich hat und natürlich auch von unseren, dieses Mal positiven Erfahrungen mit AHAB berichten.

Was genau ist Functional Training bzw. funktionelles Training?

Zum leichteren Verständnis, was man unter funktionellem Training versteht, eine kurze „Definition“ bzw. „Erklärung“:

Funktionelles Training ist eine alltagsrelevante und sportartübergreifende Trainingsform. Sie beinhaltet komplexe Bewegungsabläufe, die mehrere Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen“ (Quelle: Wikipedia Funktionelles Training). Es werden anstelle eines einzelnen Muskels im Grunde genommen Bewegungen „trainiert“. Wenn, wie oben erwähnt, lediglich ein einziger Muskel isoliert beansprucht wird, spricht man vom Gegenteil. Hierbei handelt es sich dann um „unfunktionelles“ Training.

Als Beispiel: während bei traditionellem Krafttraining oft ein Großteil der Übungen an Geräten absolviert werden, welche gezielt Muskel oder Muskelgruppen isoliert ansprechen, fällt bei genauerer Betrachtung auf, dass die Bewegungen von uns Menschen im (Sport-) Alltag nie gezielt auf eine Muskelgruppe oder ein Gelenk beschränkt sind. Jede Bewegung spricht eine ganze Muskelkette bzw. eine Vielzahl von Muskeln & Gelenken an.

Und was heißt das jetzt?

Im Prinzip könnte man sagen, dass jede Bewegung, welche wir im Alltag ausführen, „eigentlich“ funktionell ist.

Funktionelle Bewegungen sind Bewegungen, welche unser Körper sowieso ausführt. Egal was Ihr macht, Ihr tut es funktionell!! Funktionelle Bewegungen setzen jedoch eines voraus: es gibt keine Einschränkung aufgrund einer Verletzung etc., welche Euch eine volle Nutzung Eurer Muskelgruppen oder Gelenke nicht erlaubt. Um es Euch besser vorstellen zu können ein kleines Beispiel: stellt Euch vor Ihr öffnet eine Flasche Mineralwasser. Wenn keine Einschränkung etc. vorhanden ist, ist dies eine funktionelle Tätigkeit, da zeitgleich mehrere Muskelgruppen und Gelenke zusammen arbeiten.

Jetzt stellt Euch das Ganze mal mit einer Einschränkung, z.B. Verletzung im Bereich des Handgelenks oder eines Fingers, vor. Das Ganze wird schon weitaus schwieriger, denn Ihr könnt den kompletten Radius der notwendigen Bewegungen nicht ausführen. Euer Körper kann und will dann nicht so richtig agieren. Man merkt sehr schnell, dass durch kleine Dysbalancen im Körper nicht mehr alle Muskeln und Muskelgruppen bestmöglich zusammen arbeiten können.

Und der Vorteil wäre…

Funktionelles Training bringt einen gravierenden Vorteil mit sich, welcher da heißt ganzheitliches Training. Es werden gleichzeitig mehrere Muskeln beansprucht und trainiert, was beim, wie oben bereits erwähnt, klassischen Krafttraining an Geräten nicht der Fall ist. Unsere Muskulatur arbeitet zusammen, so wie sie es von Natur aus sowieso tun würde, um diverse Bewegungen auszuführen. Sofern Ihr an keinerlei Einschränkungen oder Dysbalancen leidet, begleitet Euch das funktionelle „Training“ bei fast jeder alltäglichen Bewegung.

Da wir bei funktionellem Training keine Geräte brauchen, um die Muskeln zu trainieren, findet das Training sozusagen „frei“ statt. Unser Körper erzeugt somit selbst die Balance und Stabilität, hierfür sorgt nicht ein eingesetztes Gerät.

Functional Training kann man auch im Kursbereich sehr vielfältig anwenden. Sei es im HIIT-Training, DeepWork oder auch bei verschiedenen Einheiten im Outdoor-Training. Bei uns findet man das funktionelle Training in fast allen Formaten. Das Schöne hierbei, wie wir finden, ist, dass man auch mit Hilfsmitteln wie z.B. Kettlebells, Hanteln usw. funktionell trainieren kann – die Vielfalt an Übungen ist unendlich!!!! Von einfach bis anspruchsvoll, für jedes Level ist was dabei.

Der 2. Versuch…

Unsere Functional Group Trainer Ausbildung haben wir damals bei der AHAB-Akademie absolviert. Wie Ihr wisst, haben wir mit diesem Ausbildungsinstitut in der Vergangenheit nicht allzu gute Erfahrungen gemacht. Warum, wieso und weshalb könnt Ihr HIER nachlesen.

Aufgrund diverser Rabatte und unserer Einstellung „jeder hat eine 2. Chance verdient“, haben wir uns dennoch dafür entschieden die Ausbildung bei AHAB zu absolvieren. Ein weiterer Pluspunkt, der ebenfalls dafür sprach, war der Ausbildungsinhalt und die verschiedenen Schwerpunkte hierbei. Somit fanden auch das Thema Bootcamp und Outdoor Training seine Beachtung. Wie Ihr wisst sind wir in diesem Bereich sehr aktiv und das Interesse nach neuen Ideen, Umsetzungsvorschlägen und den vielen verschiedenen Möglichkeiten ist enorm groß. Somit haben wir trotz der ersten weniger, erfreulichen Erfahrung mit AHAB in den sauren Apfel gebissen und uns ein Wochenende dafür freigeschaufelt!

Neue Erfahrungen mit AHAB

Die Ausbildung war der totale Gegensatz zu dem was wir das 1. Mal erlebt hatten. Die Location war wirklich sehr schön. Es handelte sich um ein neues, modernes Fitness Studio, welches sogar einen eigenen Cross Fit und Functional Park hatte, sowie auch einen separaten Kursraum, welchen wir als Schulungsraum genutzt haben. Vor Ort war alles sehr gepflegt und im Vergleich zum letzten Mal war auch duschen möglich. Für uns immer ein sehr wichtiger Punkt, da wir aufgrund der Entfernung zu den verschiedenen Ausbildungsstätten doch oft länger mit dem Auto unterwegs sind. Es geht nichts über eine Dusche nach getaner Arbeit, sodass man sich nicht vollkommen verschwitzt auf den Heimweg machen muss 🙂 .

Der Inhalt selbst, die Übungspraxis, als auch die Gruppenarbeiten haben uns wirklich einiges gebracht. Man lernt schließlich nie aus und obwohl wir bereits viel davon genau so unterrichtet haben, konnten wir auch sehr viel Neues für uns mit nach Hause nehmen. Die Dozentin war sehr engagiert und hat den Ausbildungsinhalt sehr gut vermittelt, sodass auch der theoretische Teil problemlos machbar war. Die Gruppe der Teilnehmer war bunt gemischt und auch die „Prüfung/ Lehrprobe“ zum Abschluss lief ganz entspannt ab.

Am Ende des Ausbildungswochenendes können wir sagen, dass wir uns definitiv richtig entschieden haben. Es war ein anstrengendes, aber auch sehr lehrreiches Wochenende von dem wir doch das Ein oder andere mitnehmen und auch schon umsetzen konnten. Wir wurden also positiv überrascht und das nicht nur von der Ausbildung selbst sondern auch von der AHAB-Akademie.

Aufgrund unserer zweiten, sehr positiven Erfahrung mit AHAB vermuten wir stark, dass wir das erste Mal einfach zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Wie damals bereits erwähnt, hat AHAB von sich aus sehr kulant und schnell reagiert, weshalb auch wir dem Ganzen nochmal eine Chance geben wollten. Wir sind froh, dass wir es gewagt haben, denn wir wurden nicht enttäuscht und es wird voraussichtlich nicht das letzte Mal gewesen sein. Das Ausbildungsangebot ist sehr groß und wirklich überzeugend.

Vorfreude pur…

Unsere Kreativität läuft auf Hochtouren 🙂 und der neue, vielfältige Input machen viele weitere Outdoor- bzw. Bootcamp Einheiten möglich. Wir freuen uns darauf.

In diesem Sinne bleibt dran, denn „Dranbleiben ist wichtiger als Perfektion“. 🙂

Sportliche Grüße

Eure 2fitgirls
Sandra & Ilona

Alle Bilder: 2fitgirls.de & www.pixabay.com

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