Close

Man lernt nie aus – Teil 2

Hey Ihr Lieben,

schön, dass ihr wieder dabei seid.

Wie bereits in „Man lernt nie aus – Teil 1“ angekündigt, folgt nun der zweite Teil unserer Erfahrungsberichte über diverse Ausbildungsinstitute. Stillstand bedeutet Rückbildung und um diesen zu vermeiden, bleiben wir dran. Stetige Fort- und Weiterbildungen halten uns auf dem aktuellen Stand. Somit steigt auch die Anzahl der Ausbildungsinstitute, denn wie ihr wisst, der Markt ist groß.

Die Odyssee geht weiter…

Berichtet haben wir bisher über die Starpool Academy und das Ifhias-Institut. Heute folgen Weitere, begonnen mit der IFAA, die Internationale Fitness Akademie.

Die IFAA-Internationale Fitness Akademie

Den ersten Kontakt mit der IFAA gab es im Zuge unserer 4Streatz Basic Instruktor Ausbildung. Auch unsere M.A.X. Ausbildung bzw. Lizenz haben wir damals über die IFAA erworben. Grundsätzlich kann man auch hier sagen, wir waren durchweg zufrieden. Von der Buchung bis hin zur tatsächlichen Ausbildung wie auch die jeweiligen Ausbildungsstätten und Dozenten, es hat immer alles gepasst. Es gibt hier jedoch eine kleine Besonderheit, welche IFAA mitunter von anderen Instituten unterscheidet. Es geht um den Preis. Für unsere Ausbildungen über IFAA haben wir durchaus mehr bezahlt als z.B. bei Ifhias. Wichtig zu beachten ist hierbei, dass IFAA die Preise für eine Ausbildung ohne Mehrwertsteuer ausweist und diese dann am Ende der Buchung bei Nennung des Betrages on Top kommt. Somit ist das Ganze dann doch um Einiges teurer als bei manch anderen Instituten, die bereits zu Beginn den Komplettpreis inkl. MwSt. aufführen. Zudem gilt es noch zu erwähnen, dass IFAA gerne mit begrenzten Lizenzen arbeitet. Bedeutet für unsereins regelmäßige Fortbildungen bzw. Workshops und käufliche Updates, welche natürlich alle mit weiteren finanziellen Aspekten verbunden sind. Ohne diese können erworbene Lizenzen erlöschen, was bedeutet man darf das erlernte Unterrichtskonzept in dieser Form nicht mehr anwenden oder unterrichten. Ein wichtiger Punkt, welchen man zu Beginn bereits in die Überlegungen miteinbeziehen sollte.

Kommen wir zum nächsten Stopp unserer Ausbildungsreise und somit einem weiteren Institut.

Perform-Sports

Über Perform Sports haben wir damals den Fascial Group Fitness Special Interest Workshop belegt, wie auch den halbtätigen Black Roll Workshop. Eine Kombination, welche sich super ergänzt hat. Grundsätzlich war auch hier von der Buchung bis zur Aushändigung der Zertifikate alles optimal geplant. Wer Perform Sports als Ausbildungsstätte kennt, weiß vielleicht, dass hier viele Ausbildungen im Bereich Athletic-, Functional- und Medical-Training angeboten werden. Perform Sports hat mitunter hierfür ein eigenes Studio, welches sich „The Gym“ nennt. Kein klassisches Fitness Studio, wie man es erwarten würde, sondern eine Functional-Trainingsstätte. Sehr ähnlich zu den Cross-Fit Boxen, was als Kontrast-Programm jedoch mal sehr sehenswert war. Uns hat es grundsätzlich begeistert, da es mal was ganz anderes war. Lediglich der vorhandene Platz war etwas begrenzt und für uns als Negativ-Punkt zu werten, waren die nicht vorhandenen Duschmöglichkeiten. Für uns leider ein No-Go, da wir meistens mindestens 1,5-Stunden An- und somit auch Heimfahrt haben und nach einem schweißtreibenden Ausbildungstag doch gerne einmal Duschen wollen würden bevor man sich dann auf die etwas längere Heimfahrt begibt. Davon abgesehen waren wir dennoch zufrieden und würden auch hier definitiv wieder eine weitere Ausbildung buchen.

Es wurden immer mehr und mehr… 

Inzwischen nahm die Anzahl unserer Ausbildungszertifikate stetig zu und unser Willen eine noch umfangreichere Bandbreite anbieten zu können wurde immer größer, was uns unmittelbar zum nächsten Ausbildungsinstitut kommen lässt. Die Sprache ist von der Euro Education.

So sieht ein durchgeplanter Empfang aus.

Euro Education:

Bei der Euro Education lohnt es sich immer mal auf deren Homepage vorbei zu schauen, was es Neues an interessanten Workshops und Fortbildungen gibt. Wir haben über die Euro Education den Workshop Most Dance Workout sowie auch die Fortbildung HIITup besucht. Beides sehr tolle und super ausgearbeitete Konzepte, die einem eine Menge Spaß und Schweiß bereiten. Zudem wurden wir über unseren damaligen Workshop Most Dance Workout auf die Bewegungswelten 2016 aufmerksam, die wir einige Wochen danach dann auch gebucht haben. Ebenfalls eine Veranstaltung der Euro Education, welche erstklassig organisiert und durchgeführt wurde. Ein großartiges, aber auch anstrengendes Wochenende, welches wir hier erleben durften. Lest hier unseren Beitrag zu diesem einzigartigen Wochenende: Bewegungswelten Ampflwang. Wer auf sowas Lust hat, wir können es nur empfehlen, es war eine wirklich tolle Erfahrung für uns.

Zur Euro Education selbst: es gibt überhaupt nichts Negatives zu berichten oder irgendetwas zu bemängeln. Großartige Dozenten, tolle Ausbildungen, Preis/Leistungs-Verhältnis stimmt, Organisation top. Von uns ganz klar eine Empfehlung und Daumen hoch. Das Tolle bei der Euro Education sind auch die Tagesworkshops, was uns persönlich sehr zusagt. Hier reicht ein Tag aus für viel Input und Anwendung in der Praxis. Jeder der schon im Trainer-Da-Sein unterwegs ist, kann nach einem Ausbildungstag ohne Probleme das Neuerlernte anwenden und, wenn gewünscht, direkt unterrichten. Es muss nicht immer das ganze Wochenende geopfert werden, was uns, als Vollzeit-Angestellte mit unserem Hobby nebenher, sehr zusagt.

Kommen wir von unserer sehr positiven Erfahrung mit der Euro Education leider zu einer sehr negativen Erfahrung mit einem weiteren Ausbildungsinstitut. Die Sprache ist von der AHAB-Akademie.

AHAB-Akademie:

Ja, in der Tat müssen wir hier etwas schmunzeln und gleichzeitig auch den Kopf schütteln, weil wir es, auch nach der inzwischen doch etwas längeren Zeit, immer noch nicht fassen können, was uns damals auf der geplanten Bauch/Beine/Po und Bodyshape Ausbildung passiert ist. Wir nutzen hierfür gerne den Begriff des absoluten „Supergau‘s“, was dem Erlebten wahrlich sehr nahe kommt.

Hier lief über den Ort der Ausbildungsstätte, den Dozenten sowie auch die Organisation wirklich alles schief, was nur schief laufen konnte. Das Resultat war eine Stornierung unsererseits des zweiten Ausbildungstages. Der Grund: katastrophale unzumutbare Zustände, die eine weitere Teilnahme völlig unmöglich machten.

Diese Ausbildung war die Erste für uns, welche nicht in einem Sport-Studio stattfand. Wir waren direkt nach Buchung und Bekanntgabe weiterer Details sichtlich irritiert, da wir damals die Adresse im Internet gecheckt haben und lediglich ein heruntergekommenes Haus in einem Stadtteil von München auffanden. Irritiert fuhren wir mit den wenigsten Infos, die wir jemals zu einer Ausbildung bekommen haben, zu besagter Adresse und fanden leider genau das vor, was uns das Internet bereits angekündigt hatte: ein altes, dreckiges Gebäude mit keinerlei Parkmöglichkeiten etc. Parken ging eher schlecht als recht. Nachdem wir dies dann jedoch irgendwie geregelt hatten, kamen wir bei dem Gebäude an und standen vor einer Eingangstür, welche uns das Grauen lernen sollte.

Was für ein Empfang!

Überall verteilt die Überbleibsel und Ausscheidungen von Tauben, welche leider auch im Gebäude lebten. Die Ausbilderin stieß mit einer kleinen Verspätung, welche ihr jedoch nicht zu verübeln war da auch wir im Stau standen, zu uns und gemeinsam ging es dann die Stockwerke rauf zum vorgesehenen Raum der Veranstaltung. Das Treppenhaus war überzogen von Dreck und Gerüchen, welche man eigentlich keinem Menschen zumuten möchte. Angewidert standen wir nun mit den anderen Teilnehmern vor besagtem Veranstaltungsraum, der direkt gegenüber von einem Gebetshaus lag. Der Raum selbst spiegelte das Ebenbild des Hauses wieder. Wir haben selten solch einen unsauberen  und schmuddeligen Veranstaltungsort, wie dies einer war, vorgefunden. Einer Teilnehmerin kamen vor Entsetzen die Tränen, wir alle, wie auch die Dozentin, waren völlig fassungslos. Davon abgesehen, dass die Umstände wirklich grauenhaft waren, fehlte zudem jegliches Arbeitsmaterial. Die Dozentin bekam auch erst den Abend vor der Ausbildung Bescheid, dass Sie bitte einspringen möge. Kurzum miserable Umstände in allen Belangen und als wenn das nicht schon reichen würde, durfte auch die Musik nicht laut aufgedreht werden, da sich die Mitarbeiter eines Büros, welches unmittelbar über dem Veranstaltungsraum lag, massiv gestört fühlten. Mal im Ernst, das ist der Witz schlechthin. Eine Ausbildung mit einem Stundenkonzept, welches mitunter von Musik lebt, zu absolvieren ohne quasi mit Musik gearbeitet zu haben, geht leider mal so überhaupt gar nicht. Duschen Fehlanzeige, allerdings hätten wir dort sowieso nicht duschen wollen…

Es gab für den gesamten Stock nur eine einzige Toilette, welche man sich mit den männlichen Besuchern des Gebetshauses teilen musste. Die kulturellen Unterschiede sorgten für eine unangenehme Grundstimmung. Stellt euch vor Ihr müsst dort in Sportkleidung zur Toilette gehen. Eine Zumutung für beide Seiten.
Laut Putzplan wurde dieses stille Örtchen letztmalig vor 4 Tagen gereinigt. VIER Tage nicht geputzt, in einer von Männern und Frauen gleichermaßen benutzten öffentlichen Toilette!!!… Mehr gibt es hierzu wohl nicht zu sagen…

Trotz der widrigen Umstände haben wir das „Beste“ daraus gemacht. Erfolgreich abgeschlossen und mit etwas Input in der Tasche machten wir uns auf den Weg nach Hause mit dem Wissen, dass uns dieses Martyrium am nächsten Tag Gott-sei-Dank- erspart blieb. Aufgrund des Erfahrungsaustausches mit den anderen Teilnehmern, welche bereits zuvor Aus- und Fortbildungen über AHAB absolviert hatten, wussten wir, dass diese Umstände wohl nicht die Norm waren. Der Mitarbeiter kam uns nach der Stornierung des zweiten Tages sehr entgegen. Er bot uns im Wert der Ausbildung Gutscheine für weitere Bildungswege über AHAB an und gewährte uns mitunter die Möglichkeit den BBP-Instruktor gerne erneut zu wiederholen. Ohne zusätzliche Kosten, sofern wir das wollen würden. Trotz der großzügigen Angebote, wird AHAB für uns immer einen faden Beigeschmack haben. Wir möchten dem Ganzen jedoch erneut eine Chance in Form einer weiteren Trainerlizenz geben. An einem anderen Standort als München. Einen weiteren Versuch ist das Ganze definitiv wert und in einem könnt ihr euch sicher sein, wir werden darüber berichten.

Als Anmerkung nebenbei: AHAB hat übrigens unmittelbar nach diesem Wochenende diesen Veranstaltungsort aus deren Kooperationsliste entfernt. Ein minimaler Erfolg, mal sehen was uns da bei der nächsten Fortbildung erwartet.

Ihr Lieben zum aktuellen Zeitpunkt können wir von uns aus definitiv keinerlei Empfehlung für AHAB aussprechen, egal in welchen Belangen. Wenn dies eine unserer ersten Ausbildungen gewesen wäre, dann hätten wir vermutlich unser freiberufliches Trainer-Da-Sein direkt danach an den Nagel gehängt. Aus der Sicht kann man nur sagen zum Glück war das nicht der Fall! Und wer weiß, vielleicht ändert sich die Meinung über die AHAB Akademie. Nach der nächsten Veranstaltung, welche wir über dieses Institut wahrnehmen. Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Wie sind Eure Erfahrungen, habt Ihr auch schon mal eines der angesprochenen Institute besucht oder eventuell sogar einen weiteren Tipp für uns?

Wir bleiben dran und machen weiter. Bildung kann sehr glücklich & gelassen machen, einen Zustand welchen wir sehr erstrebenswert finden und für uns Motivation genug ist.

Wir freuen uns über regen Austausch mit Euch.

Liebe Grüße

Eure 2fitgirls

Sandra & Ilona

Beitragsbild, Quelle: Depositphoto

Man lernt nie aus – Teil 1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.