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Man lernt nie aus – Teil 1

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass ihr wieder mal vorbeischaut.

Heute möchten wir gerne in einem ersten Ausschnitt über unsere Erfahrungen mit diversen Ausbildungsinstitutionen im Group Fitness Bereich berichten. Um als Group-Fitness-Instruktor arbeiten zu können sind diverse Kenntnisse und Fähigkeiten notwendig. Neben Trainings-/ Bewegungs- und Musiklehre, sind auch Wissen im Bereich Anatomie, Methodik & Didaktik, Kommunikation mit Kunden und Planung/Aufbau verschiedener Stundenbilder oder Choreografien erforderlich. Wie ihr seht, steckt doch weitaus mehr dahinter als lediglich nur vorne zu stehen und die Übungen zu zeigen. Das Ganze ist meist weitaus umfassender und man lernt quasi nie aus.

Hierbei darf man eines nicht vergessen:  wir arbeiten beide Vollzeit in einem Bürojob und betreiben unser sportliches Hobby nur nebenbei. Da dies aber unsere private Leidenschaft ist, legen wir hier sehr viel Herzblut rein. Sowohl unsere Kurse als auch die Fort- und Ausbildungen bereiten uns immer wieder sehr viel Spaß, Schweiß und Freude. Wie ihr euch vorstellen könnt, fordert das dann auch dementsprechend viel Zeit und natürlich auch Geld, welches wir aber beides nur allzu gern hierfür aufbringen.

Mittlerweile haben auch wir schon die ein oder andere Erfahrung mit einigen Ausbildungsinstituten und wollen diese nun gerne mit euch teilen. Vielleicht ist es ja für den ein oder anderen, der in diesem Bereich auch mal freiberuflich tätig sein will, nützlich und interessant.

Die Qual der Wahl…

Die Ausbildung zum Group-Fitness-Instruktor wird von verschiedenen Instituten entweder als Fernstudium oder als Präsenzlehrgang angeboten. Da nicht alle Aus-und Weiterbildungen dieselbe Qualität haben, macht es durchaus Sinn, sich vorneweg zu überlegen in welchem Maßstab möchte ich das Ganze ausüben und wie wird der ausgesuchte Studium/Lehrgang anerkannt.

Einige setzen einen Nachweis einer C-Lizenz oder vergleichbare Qualifikationen voraus. Wir haben uns bezüglich unserer Grundlagenlizenz damals für die „Starpool Academy“ entschieden. Für uns zu Beginn die schnellste und sinnvollste Variante. Zum damaligen Zeitpunkt ging es uns auch erstmal darum, raus zu finden „können wir uns das Ganze überhaupt vorstellen und  haben wir Spaß am Unterrichten“.

Voraussetzungen in diesem Fall waren ein Mindestmaß an praktischer Erfahrung in Form von langjähriger, regelmäßiger Teilnahme an Group Fitness Kursen. Und natürlich sollte auch eine gewisse Grundfitness vorhanden sein, um die Ausbildung körperlich durchzustehen. Beides konnten wir gewährleisten!

Aufgrund der doch sehr uneinheitlichen Situation ist es jedoch empfehlenswert sich auf der Homepage oder bei dem Institut der Wahl hinsichtlich der notwendigen Qualifikationen genauer zu erkundigen. Auch interessant sind die „Abschlüsse“ der jeweiligen Fort- und Ausbildungen. In unserem Fall mussten wir bei den meisten Lehrgängen z.B. eine schriftliche und/oder aber zumindest eine praktische Prüfung in Form einer Lehrprobe abgeben bzw. nachweisen. Wie Ihr seht, gibt es auch hier massive Unterschiede.

Als kurzer Input für euch: der Begriff Group-Fitness beinhaltet übrigens alles was in den verschiedenen Kursen in einem Studio angeboten wird. Es ist aber auch hier möglich sich mit diversen Extra-Ausbildungen zu spezifizieren, wie z.B. zum Yoga-Trainer, Spinning Instruktor, Pilates-Trainer, BBP-Instruktor, Zumba-Trainer usw.

Die Odyssee begann…

Wie bereits oben erwähnt, war unser erstes Ausbildungsinstitut die Starpool Academy, der dann das Ifhias Institut, die IFAA-Internationale Fitness Akademie, Perform- Sports, Euro Education und die  AHAB-Akademie folgten.

Die Starpool Academy

Wie oben bereits beschrieben, fand alles seinen Ursprung bei Starpool. Dort haben  wir unsere Grundlagen-Lizenz absolviert. Grundsätzlich darf man auch ohne besagte Lizenz weitere diverse Kursformate erlernen, uns persönlich war es jedoch ein Anliegen, gewisse Grundkenntnisse  über Anatomie usw. zu erhalten und somit auch ein Gefühl dafür zu bekommen, haben wir Freude daran und in welche Richtung soll das dann mal gehen. Im optimalsten Fall beginnt man eigentlich direkt mit einer B-Lizenz. Da wir aber zumindest zu Anfangs nicht vorhatten das hauptberuflich zu machen und wir erste Einblicke sammeln wollten, kam somit erstmal eine C-Lizenz in Frage. Mittlerweile haben wir aber auch durch unsere Praxis so viel Erfahrung sammeln können, dass selbst die Zulassung zu Fortbildungen mit der Voraussetzung B-Lizenz möglich sind. Zudem das Mithalten ist in dem Fall kein Problem, denn der theoretische Ausbildungsweg, den viele mitbringen, sagt so gar nichts über die praktische Kompetenz aus. Zu unserer Anfangszeit war Starpool mitunter eines der wenigen Institute, welches überhaupt eine Grundlagen-Lizenz anbot. Mittlerweile ziehen fast alle nach, auch bei IFAA und Euro Education ist dies mittlerweile möglich. Wie ihr seht die Qual der Wahl ….

Wir haben uns jedenfalls bei Starpool ganz gut aufgehoben gefühlt. Das alles fand in einem kleinen, privaten Fitness-Studio unserer Ausbilderin an einem Wochenende statt. Vorab haben wir einen Ordner erhalten, den es galt vor besagtem Wochenende durch zu pauken und sich das Wissen (Anatomie, Muskelgruppen, Funktionen etc.) im Voraus anzueignen. An dem Wochenende selbst haben wir diesen erneut sehr ausführlich besprochen und weitere Theorie vermittelt bekommen. Über die Theorie und den Inhalt des Ordners mussten wir eine schriftliche Prüfung ablegen. Neben der ganzen Theorie gab es auch sehr viel Praxis mit entsprechender Musiklehre, Kommunikation und Auftreten vor dem Kunden. Über das erlernte Wissen wurde auch in der Praxis eine Lehrprobe abgelegt und nachdem beides positiv bestanden wurde, durften wir nach einem sehr anstrengenden Wochenende sehr stolz auf uns sein, es war geschafft. Der erste Grundstein war somit gelegt! Über Starpool können wir bisher nur Positives berichten, von der Anmeldung bis zum Verleihen des Zertifikates wurden wir gut betreut, ein sehr angenehmer Start in unser freiberufliches Trainer-da-sein.

Die schwerste sportliche Disziplin ist der Sprung über den eigenen Schatten

Unserer ersten Lizenz folgten nun Überlegungen wie es denn nun weitergehen sollte. Es verging etwas Zeit bis dann unsere nächste Trainerqualifikation folgte. Der Ursprung war unsere erste große Convention: die ZEN in Ismaning 2014. Wer dazu mehr lesen will, schaut hier vorbei: >>>ZEN<<<.

Hier verliebten wir uns direkt in das Group Fitness Konzept „KamiBo“, und somit war dies unsere nächste Ausbildung. Das Ausbildungsinstitut war in dem Fall das Ifhias-Institut, somit unser zweites Ausbildungsunternehmen, mit dem wir in Kontakt kamen.

Das Ifhias Institut

Wir meldeten uns zur Ausbildung zum KamiBo Basic Trainer an. Ifhias war somit unser allererstes Institut, bei dem wir eine abgeschlossene Ausbildung absolviert haben. Zum Zeitpunkt der Anmeldung hatten wir weder groß Erfahrung im Unterrichten oder gar ein Studio im Hintergrund, welches uns hierzu eine Chance hätte geben können, da ja noch nicht wirklich was vorhanden war. War uns erstmal egal, wir wollten das damals einfach nur für uns, und Gott sei Dank kam dann eines zum anderen. Nach erfolgreichem Bestehen gab es Studios die Interesse hatten, uns die Möglichkeiten gaben und was sollen wir sagen, es läuft! 😉

2 Jahre später folgte dann auch über Ifhias der DeepWork Basic Trainer, wo allein schon nur die Ausbildung selbst der absolute Knaller war. Mit einem Ausbilder…einen besseren hätte man sich nicht wünschen können. Unsere Erfahrungen mit Ifhias sind somit durchgehend sehr positiv. Von der Anmeldung bis zur Organisation des Wochenendes hat immer alles gepasst. Top ausgebildete und auch echt sympathische Dozenten. Sehr ausführliche  Ausbildungsunterlagen, Zugang zu entsprechenden Werbematerialien und ggf. Unterstützung bei der Kommunikation mit den zukünftigen Fitness-Studios, sofern gewünscht. Auch die Ausbildungsstätten (Studios) waren immer sehr gut ausgewählt.

Auf alle angebotenen Basic Ausbildungen kann man dann nach und nach aufbauen. Das Schöne daran ist, dass es zeitlich nicht vorgegeben ist  bis wann eine Aufbaustufe besucht sein muss, damit ggf. bereits erworbene Lizenzen nicht erlöschen. Hier entscheidet der Trainer wann und wie weit er sich fortbildet, ein System, welches wir super finden. Wenn man neuen Input braucht, da man das Konzept regelmäßig unterrichtet, kann man sich zeitlich passend für die nächste Stufe anmelden, ungebunden von Fristen. Beste Lösung oder was meint ihr?

Durchweg positiv

Zurückblickend haben wir euch nun zwei Institute vorgestellt, welche wir beide nur weiterempfehlen können. In „Man lernt nie aus – Teil 2“, welcher bald folgt, könnt Ihr über unsere weiteren Erfahrungen lesen. Wir bleiben dran, denn eins gilt es festzuhalten: „Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung. Keine Bildung!“

In diesem Sinne bis ganz bald.

Liebe Grüße

Eure 2fitgirls

Sandra & Ilona

Beitragsbild, Quelle: Depositphoto

Man lernt nie aus – Teil 2

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