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Fitness Congress ZEN (Convention Part 1)

Hallo Ihr Lieben,

wir hoffen euch geht es gut!

In unserem heutigen Beitrag möchten wir gerne über ein Thema schreiben, welches uns zu unseren Anfangszeiten wirklich sehr interessiert hat. Leider konnten wir damals auch nach längerer Suche nicht wirklich viel hierzu finden.  Daher für uns ein Grund einen Blogbeitrag darüber zu verfassen.

Es ist die Sprache von den verschiedenen Conventions und Congressen im Bereich Group-Fitness.

Im Zuge unserer immer wiederkehrenden Recherchen sind wir auf Blogs gestoßen, die Themen wie Clean Eating, Laufen oder allgemeine Fitness behandeln. Es gibt jedoch keinen klassischen Blog, der mal die verschiedenen Veranstaltungen im Group-Fitness Bereich betrachtet.
Als wir vor ca. 3 Jahren in die Fitness Welt eintauchten, wäre es schön gewesen auch über solche Dinge zu lesen und diese als kleine Orientierungshilfe zu nutzen. Beiträge, welche sich mit Fragen wie z.B. welchen Sinn macht diese Convention für mich und welchen Profit kann ich daraus erwerben, wie sieht das Angebot aus, welche Gründe sprechen dafür, welche dagegen, was kommt an finanziellem Aufwand auf mich zu usw. beschäftigen.

Da wir ja inzwischen selbst bereits in den Genuss diverser Veranstaltungen gekommen sind, dachten wir uns, wir lassen euch daran teilhaben und versuchen unsere Erfahrung mit euch zu teilen, sodass vielleicht dem ein oder anderen von euch, der mit dem Gedanken spielt, die Entscheidung etwas leichter fällt.

Wir möchten mit einer der für uns imposantesten Conventions anfangen: die ZEN, inzwischen auch namentlich im Internet zu finden unter ZEN International bodyART and Fitness/Performance Kongress.

Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltung, welche im Namen des Erfinders des Deep Work-, Bodyart- und BAX-Konzeptes Herrn Robert Steinbacher stattfindet, organisiert in seinem Namen durch die bodyARTschool GmbH

(bodyARTschool).

Vorneweg gilt es vllt. noch zu erwähnen, wir waren zum damaligen Zeitpunkt weder Deep Work-, Bodyart- noch BAX-Trainer. Wir waren lediglich dem Deep Work Konzept und dem damit zusammenhängenden Wahn völlig verfallen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir für uns privat diese Stunde als neue Leidenschaft entdeckt und haben diese über einen sehr langen Zeitpunkt mit großer Begeisterung besucht. Wir wurden überrollt von Emotionen und Empfindungen, welche wir davor in diesem Maßstab ausgelöst durch Sport für nicht möglich hielten.
Im Laufe dieser Zeit kam in uns der Wunsch auf „1x eine Stunde Deep Work beim Erfinder Robert Steinbacher“ zu besuchen.
Dieser Gedanke hat sich uns so eingebrannt, dass wir angefangen haben zu suchen, wann und wo dies möglich wäre. Im Zuge dessen sind wir auf besagte Convention gestoßen und mit Durchlesen des Programms aus dem Vorjahr war klar, wir MÜSSEN MÜSSEN MÜSSEN da hin, auch wenn wir theoretisch eigentlich gar nicht so genau wussten, was uns da erwartet. Sicher war uns jedoch eine Stunde Deep Work beim Erfinder.

Gesagt getan, wir meldeten uns für das Jahr 2014 an. Die ZEN ist eine Veranstaltung welche theoretisch über 2 Tage geht, man kann also bei der Buchung direkt entscheiden, ob man nur einen Tag oder das ganze Wochenende gehen möchte.  Da es für uns mitunter eine der ersten Veranstaltungen dieser Art war, entschieden wir uns für nur einen Tag,  denn klar war, es wird garantiert anstrengend und 4-6 Stunden Sport am Stück waren für uns damals noch eine unbekannte Belastung. Theoretisch konnte man sich von früh morgens bis spät abends körperlich völlig austoben. Gebucht haben wir damals schon ein halbes Jahr im Voraus, um noch den Frühbucher Preis zu erhalten, welcher auch schon eine sehr stolze Summe von ca. 150 €  für einen Tag war. Später buchen wäre auch noch einen Option gewesen, jedoch hätte das die Gefahr mit sich gebracht, dass alles evtl. ausgebucht ist (durchaus denkbar bei dieser Convention und auch schon vorgekommen) und zudem wären es dann anstatt 150 € bereits 180 € gewesen.
Aus der finanziellen Sicht heraus betrachtet, macht es definitiv mehr Sinn direkt das komplette Wochenende zu buchen, da dies weitaus günstiger ist, aber unter dem Aspekt „wie lange hält der Körper durch“, standen 2 Tage für uns nicht zur Debatte.

Risiko bei der frühzeitigen Buchung ist allerdings auch: es steht noch kein Stundenplan online, welcher als Orientierung sehr hilfreich wäre. Leider kommt dieser auch immer erst sehr sehr kurzfristig online, sodass es nur die Option gibt beide Tage oder auf gut Glück einen Tag zu buchen. Für uns war das in diesem Fall jedoch weniger problematisch, denn klar war auch damals schon, Deep Work gibt es an beiden Tagen und auch eine Stunde beim Erfinder wäre uns sicher, da er meistens das Opening und das Closing macht.

DIREKT DIE ERSTE STUNDE VERPASST…

Das übliche Warten am Bahnhof

Das übliche Warten am Bahnhof

Voller Vorfreude und Aufregung machten wir uns auf den Weg nach Ismaning bei München und kamen an der Osterfeldhalle im selbigen Ort an. Wir waren nicht direkt zur ersten Stunde dort, sodass das Geschehen schon im vollen Gange war, als wir dort eincheckten.

Es war der absolute Wahnsinn, die Halle bebte als wir diese betraten. Es lief damals im größten Raum eine Deep Work Stunde unter dem Motto „Men on Fire“ mit Presentern aus dem Master Team von Robert Steinbacher. Wir waren sofort hin und weg. Eine Energie selten so erlebt wie dort. Stellt euch eine Halle voller Menschen vor, welche die gleiche Leidenschaft teilen und ebenfalls so geflasht sind  von diesem Hobby wie wir es waren. Gepaart mit lauter genialer House Musik…wir waren im absoluten Convention Himmel. Dieses Gefühl kann man gar nicht beschreiben, man muss es erleben! Das ist es Wert meine Lieben, jeder Cent und jeder Kilometer, denn dieses Feeling ist kaum zu toppen!!!

Der Congress ist International, die Presenter sprechen auf der Bühne hauptsächlich Englisch und es vereinen sich die unterschiedlichsten Nationen um gemeinsam in einer Halle Deep Work und co. zu machen.

UND PLÖTZLICH MITTENDRIN…

Wir ließen uns mitreißen und waren plötzlich mittendrin im Geschehen. Man ist völlig im Flow, taucht in eine Welt ein, welche jeder Außenstehende vermutlich kopfschüttelnd betrachten würde. Wir fanden es einfach nur großartig!!

Unser Eintritt in die Fitnesswelt

Unser Eintritt in die Fitnesswelt

Neben der Haupthalle gibt es noch weitere Räume und Hallen, in denen zeitgleich andere Konzepte angeboten werden. Man hat also die Qual der Wahl, denn am liebsten möchte man alles machen.

Neben Deep Work, Bodyart oder BAX werden auch weitere Kursformate angeboten, welche mitunter ganz neu auf dem Markt sind. Dies ändert sich jedes Jahr; 2014 war es mitunter durch das Ausbildungsinstitut Ifhias präsentierte KamiBo , 2015 war z.B. Perform Better an einem Tag mit Functional Training als Ausbildungsträger da und stellte neue Konzepte vor. Für Abwechslung ist also immer gesorgt.

UND DANN KAM KAMIBO…

Wie bereits erwähnt, 2014 wurde KamiBo dort das erste Mal vorgestellt. Wir sind da eher so per Zufall rein gerutscht, denn wir wussten weder was sich hinter dem Konzept verbirgt noch ob uns das interessiert oder gar gefällt. Körperlich waren wir nach inzwischen 4 Stunden schon recht erschöpft und unter dem Aspekt vielleicht auch nur zu zuschauen, entschieden wir uns dafür diese Stunde dennoch zu besuchen. Und was soll man sagen, es hat keine 10 min. gedauert und wir wurden in den Bann von KamiBo gezogen. Als Randinformation: hier hat übrigens auch alles seinen Ursprung nach unserer Grundlagenlizenz. Wir haben uns sofort in dieses Konzept verliebt und auch auf dem Heimweg ließ uns dies nicht mehr los. Das Ende vom Lied war, wir haben uns in der darauffolgenden Woche direkt für die nächste Ausbildung im Stuttgarter Raum angemeldet.

IM ABSOLUTEN FLOW DEM ENDE NAHE…

Danach gab es auf der ZEN dann noch eine Deep Work Abschlussclass mit dem Erfinder Robert Steinbacher höchstpersönlich. Wir waren trotz Erschöpfung im siebten Himmel, sozusagen im „Flow”. Eine Deep Work Stunde, welche wir wirklich nie vergessen werden. Die Haupthalle bis an den Anschlag gefüllt mit Menschen, alle ausgestattet mit Leuchtarmbändern, der Raum komplett abgedunkelt bis auf die Bühne. Und dann lief dort eine Stunde… wenn man daran zurück denkt, wir bekommen direkt wieder eine Gänsehaut. Ein Feeling vergleichbar mit einem Tranceähnlichen Zustand. Ganz ehrlich wer braucht da denn bitte noch Drogen Ihr Lieben?! Es war der Hammer, diese Menge an Menschen, diese Energie, sagenhaft. Körperlich kaum mehr machbar, getragen jedoch durch den Flow und die Energie, welche dich einfach mitreißt und trägt.

Robert Steinbacher, Alexa Le und wir

Robert Steinbacher, Alexa Le und wir

Zum Runterkommen am Ende gab es unterschiedlichste Möglichkeiten, wir entschieden uns damals für die Stunde „The Groove“ ein Dance Konzept, deren Erfinderin auch jedes Jahr auf dieser Veranstaltung zu finden ist. Die Sprache ist von Misty Tripoli und auch das Ihr Lieben solltet Ihr mal erlebt haben. Jeder der tanzbegeistert ist, sollte das unbedingt mal ausprobieren eine ganz neue Erfahrung, auch für uns, was jedoch den idealen Abschluss dieses Tages ausgemacht hat.

Körperlich vollkommen am Ende ging es nach diesem imposanten Tag  zurück nach Hause, begleitet von all diesen positiven Energien und Emotionen. Ein Erlebnis, welches wir auf gar keinen Fall mehr missen möchten, denn es war einfach nur EINZIGARTIG und GENIAL. So genial, dass wir das Ganze direkt im Jahr 2015 wiederholten und wie zu erwarten war auch das phänomenal.

Wir können diese Veranstaltung trotz  des Preises, welcher auch jedes Jahr um ca. 30 € ansteigt, dennoch ganz klar empfehlen. Jeder unter euch der schon mal eine Deep Work Stunde besucht hat weiß welche Energien da fließen können. Multipliziert man das mit dem Faktor 200: einfach überwältigend. In unseren Augen für jeden Deep Work Trainer ein ganz klares MUSS, wie auch für Bodyart- oder Bax Trainer. Man kann unheimlich viel mitnehmen, sei es Eindrücke/Stundenbilder o.ä. und für einen persönlich ist es ein einmaliges Erlebnis.

Auch wir waren garantiert nicht das letzte Mal dort. Inzwischen sind wir ebenfalls Deep Work Trainer und unter diesem Aspekt ist die Veranstaltung ganz klar nochmals ein absolutes MUSS für uns. Nie hätten wir das alles für möglich gehalten, aber wie heißt es so schön: „First it was a dream, now there is reality!“.

Wer also noch überlegt oder sich unsicher ist, es ist einen Versuch wert und dieser lohnt sich definitiv. Falls Ihr Fragen habt oder noch mehr hierzu wissen wollt, schreibt uns an. Eine Antwort ist euch sicher.

Bis bald Ihr Lieben

Liebe Grüße
Sandra & Ilona

2 Comments on “Fitness Congress ZEN (Convention Part 1)

Anonymous
6. Dezember 2016 um 13:56

Vielen Dank für diese Info. Habe nicht gewusst, dass es solche Kongresse auch gibt.
lg

Antworten
Andrea
6. Dezember 2016 um 15:28

Das hört sich spannend an, war mir auch völlig neu!

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